Ausgleichsmasse ist eine fließfähige, mörtelartige Masse, die zum Ausgleich von Unebenheiten auf Wand und Boden aufgebracht und dort gleichmäßig dünn verteilt wird. Das ist wichtig, um eine größtmögliche Kontaktfläche zum nachfolgenden Aufbau zu erreichen. Manche Ausgleichsmassen für den Boden müssen nicht plan abgezogen werden, da sie selbstnivellierend sind, d.h. aufgrund ihrer Konsistenz stellt sich die Ebenheit selbst her ("Nivellierspachtel"). Verwendbare Mittel: alle Mörtelarten, Gips.
Bei einer Ausgleichsmasse für Diele und Holzböden, ist die Spachtelmasse Faser verstärkt, wodurch sie in der Lage ist leicht mit dem Unterboden mitzugehen.
Bei Holzuntergründen verschrauben Sie zuerst lockere Bretter, um einen möglichst ebenen und festen Untergrund zu erhalten.
Oberflächliche Risse und Beschädigungen im Untergrund bessern Sie am besten mit einer Reparatur-Spachtelmasse aus.
Breite Fugen verschließen Sie am besten mit einer Reparatur-Spachtelmasse.
Fließspachtel-Masse für Holz, Estriche, Beton klumpenfrei anrühren.
Die angemischte Spachtelmasse streifenweise vergießen.
Den Verlauf der Spachtelmasse unterstützen Sie am einfachsten mit Kelle oder Traufel. Falls mehrschichtiger Auftrag nötig ist, bringen Sie die nächste Schicht sofort nach Begehbarkeit auf.
Den ausgeglichenen Holzfußboden können Sie nach völliger Austrocknung ( 12 – 18 Std. ) z.B. verfliesen oder mit Teppichboden bekleben.