Tapeten und Raumproportionen

Die Angebotsvielfalt in einem gut sortierten Tapetengeschäft bringt Sie vielleicht auf völlig neue Gestaltungsideen. Sie erleichtern sich aber die Qual der Wahl, wenn eines vorab klar ist: nämlich welche Muster und Farben für Ihre Räume nicht in Frage kommen.

Unsere Qualitätstapeten sind mit Qualitätssymbolen ausgezeichnet. Diese Zeichen gelten europaweit und geben wichtige Hinweise über die Qualität der Ware. Sie finden diese auf dem Beipackzettel wieder. Die Bedeutung der wichtigsten Zeichen entnehmen Sie bitte der Symbol-Tabelle.

Bei der Wandgestaltung gibt es bestimmte Grundsätze. So wirken große Muster in kleineren oder verwinkelten Zimmern fast immer er-drückend, während große und glatte Wandflächen auch großzügige Musterrapports vertragen.

Borden aus fertig geschnittenem Tapetenmaterial und sind auf eine oder mehrere Tapete abgestimmt. Sie sind die optimale Dekoration - auch nachträglich - um Wände aufzumuntern und geben dem Raum den letzten Pfiff!

Durch geschickte Farb- und Musterauswahl lassen sich sogar ungünstige Raumproportionen optisch korrigieren.

  • Ein niedriger Raum wirkt durch eine senkrecht gestreifte Tapete höher. Die Decke sollte weiß bleiben. Waagerecht verlaufende Bordüren sind hier unvorteilhaft
  • Ein waagerecht ausgerichtetes Muster lässt hohe Decken niedriger erscheinen. Dunklere Decken oder eine Bordüre als oberer Wandabschluss haben ähnliche Effekte
  • Ein Raum gewinnt an Tiefe, wenn eine Wand in einem Farbton tapeziert wird, der optisch zurücktritt, z. B. Mittelblau oder Blaugrün, und die Seitenwände hell bleiben
  • Bei kleinen Zimmern sollten Sie helle unifarbene oder kleingemusterte Tapeten wählen. Alternativ bietet sich eine durchgehende, großgemusterte Dekorwand an.