Die Checkliste vor dem Kauf

  • Überlegen Sie vorab, wie stark Ihr neuer Laminatboden voraussichtlich beansprucht wird. So kann es zum Beispiel in einem Haushalt mit Kindern durchaus sinnvoll sein, für ein Wohnzimmer mit Gartenzugang Laminat der Klasse 23 für starke Beanspruchung zu wählen.
  • Auf der Verpackung sollten die folgenden Angaben stehen: die Nummer der Euronorm, eines der Klassifizierungs-Piktogramme, der Name des Herstellers oder Lieferanten, der Produktname, Farbe, Dekor und Chargennummer, die Element-Abmessungen, die Anzahl der Elemente je Verpackungseinheit und die Gesamtfläche je Verpackungseinheit in Quadratmetern.
  • Verlegte Ware ist von Reklamationen ausgeschlossen. Überprüfen Sie darum möglichst an Ort und Stelle die Passgenauigkeit der Ware. Stecken Sie dazu drei oder vier Elemente zusammen. Sie müssen gerade sein und an den Verbindungen exakt oberflächenbündig abschließen.
  • Informieren Sie sich über eventuelle Garantiebedingungen. Gibt es Vorgaben bezüglich der Verwendung von Systemkomponenten? Worauf bezieht sich die Garantie? Entfällt sie, wenn Sie das Laminat selbst verlegen?
  • Verwenden Sie den Leim, den der Hersteller empfiehlt.
  • Achten Sie auf das Piktogramm "Fußbodenheizung", wenn Sie einen Heizestrich besitzen.

Beanspruchungsklassen

Nach der neuen europäischen Norm für Laminatböden (EN 13329) gibt es sechs Beanspruchungsklassen, die nach Ziffern unterschieden werden.

Die Klassen 21, 22 und 23 beziehen sich auf private Nutzung, 31 bis 33 auf die gewerbliche. Jede Klasse wiederum ist in normale, mäßige und starke Benutzungsintensität unterteilt.

Abrieb- und Stoßfestigkeit, Fleck- und Lichtenempfindlichkeit sind einige der Kriterien, nach denen die Einstufung erfolgt. Die Beanspruchungsklassen sind mit Bildsymbolen auf den Verpackungen angegeben.

Beanspruchungsklassen
Beanspruchungsklassen
Beanspruchungsklassen
Beanspruchungsklassen
Beanspruchungsklassen
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