Klassischer Möbellack, ungefärbt auch "Zapon-Lack". Sehr harte Oberfläche, allerdings empfindlich gegen Licht und Lösungsmittel. Extrem hoher Anteil (80%) organischer Lösungsmittel, deshalb kaum noch zu haben.
Enthält chemisch hergestellte Harze als Bindemittel. Polyurethan-Produkte werden auch als PUR oder DD-Lacke bezeichnet. Da der Lack durch eine chemische Reaktion trocknet, sind die Oberflächen sehr widerstandsfähig und dennoch in gewissen Grenzen elastisch. Das übliche Alkydharz ist eine Unterform des Polyesterharzes; Polyesterlack (UP-Lack) ergibt sehr harte, glänzende Oberflächen.
Statt chemisch erzeugter Kunstharze werden pflanzliche oder tierische Rohstoffe als Bindemittel eingesetzt. Allerdings sind oft organische Lösemittel enthalten.
Bezeichnung für wasserlösliche Anstriche. Die als Bindemittel eingesetzten Acrylpartikel sind zusammen mit organischen Lösungsmitteln im Wasser fein verteilt, man spricht von "dispergiert".
Auch als Additive oder Zusatzstoffe bezeichnet. Substanzen, die einem Produkt in geringen Mengen beigegeben werden, um dessen (Verarbeitungs-) Eigenschaften zu verbessern. Häufig sind Hilfsstoffe gegen Absetzen, Antischaummittel, Netzmittel für einen gleichmäßigen Anstrichaufbau und Verdickungsmittel beigegeben.
Auch als "tropffrei" oder "Gel" bezeichnet. Das sonst dünnflüssige Lösemittel ist gellartig gebunden. Beim Aufrühren und Streichen wird das Material durch die Bewegung dann dünnflüssig.