10-Punkteprogramm
- Flur, Küche Bad, Kinderzimmer brauchen abwaschbare, robuste Tapeten.
- Kleine Räume wirken größer durch helle Wände und Decken. Große Räume werden intimer durch dunkle Tapeten.
- Ebenso können zu hohe oder zu niedrige Zimmer korrigiert werden.
- Schattige Räume werden durch die richtigen Farben "sonnig" - und umgekehrt!
- Helle Möbel heben sich vor dunklen Wänden besser ab - und umgekehrt.
- Die Auswahl der Muster wird vom eigenen Geschmack bestimmt. Eine Faustregel soll man beherzigen:
Große, glatte Wandflächen verdienen große Rapporte, während verwinkelte Zimmerchen eher kleine Muster vertragen. Man kann aber ruhig einmal gegen "goldene Regeln" verstoßen. Nicht immer ist die passende, stilgemäße und harmonische Lösung auch die interessanteste. Kreative Experimente nach dem Motto "Gegensätze ziehen sich an" machen einfach Spaß. Wer sich nicht traut kann den Tapeten-Fachmann um Rat fragen.
- Ähnliches gilt für Bilderwände. Hier liegt man mit ruhigen Struktur- oder Textiltapeten als Hintergrund immer richtig. Aber besonders flott können einzelne Bilder (mit breiten Passepartouts) auf einer Mustertapete aussehen, wenn die Farben stimmen.
- Die Decke, als 5. Wand, sollte grundsätzlich in die Tapezierung mit einbezogen werden.
- Es ist nützlich, Farbmuster von Hölzern und Textilien aus der Wohnung mit in das Tapeten-Fachgeschäft zu nehmen und die Tapeten-Kolorits darauf abzustimmen.
- Da die Musterbücher zwangsläufig nur einen kleinen Ausschnitt zeigen, sollte man die Muster auch aus größerer Entfernung und bei unterschiedlichem Licht beurteilen. Manche Fachgeschäfte verfügen über sog. Tapetenspiegel, die einen guten Gesamteindruck geben.